THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

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THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Gast am Mi Dez 13, 2017 12:36 am



the first impression is the greatest
# WATARU && MIKI # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 #






Sakurada Miki
hop ; step ; jump
Das gleichmäßige Fegen über den Steinhof machte nun schon einige Minuten die immerselben  kratzigen Geräusche und mit jedem Besenstrich schienen diese lauter zu werden. Zumindest in Mikis Wahrnehmung. Sie gab zu, dass die letzte Hochzeitszeremonie nicht unbedingt nach Plan gelaufen war, aber es war unfair ihr deswegen so eine Sisyphos Arbeit aufzubrummen. War ja nicht ihre Schuld, dass sie über ihren Chihaya gestolpert ist! War ja auch gar nicht ihrer, aber Nanako hatte ihren eigentlichen umnähen müssen und ihr dafür ihren ausgeliehen. Blöd nur, dass Nanako nicht das Kleinwüchsigen-Gen ihrer Mutter vererbt bekommen hatte. Anders als Miki. Streng genommen war es also Nanakos Schuld! Bei dem Gedanken wurde der Besen wütend gegen den Boden gestumpt ehe nach einem Seufzen die ‚Strafarbeit‘ doch wieder fortgesetzt wurde. Wenn auch leise vor sich hin murmelnd. „Ist ja nicht so, dass ich um das alles hier gebeten habe… wenn sie mir sagen würden – Entschuldige aber du hast einfach kein Talent – würde ich ja sagen, okay, danke, kein Problem.“ Dabei verstellte sie ihre Stimme, je nachdem wen sie gerade in ihrer Wunschvorstellung verkörperte. Fakt war ja nun einmal, dass sie den Dienst als Schreindienerin nur verrichtete, weil ihr Großvater dies zur Pflicht für die 'Damen des Sakurada-Haushalts' gemacht hatte. Sonst wäre sie höchstenfalls hier zum beten oder zeichnen. Aber ohne Grund die Arbeit kündigen? Keine Chance. Der alte Mann würde sie höchstpersönlich aus dem Anwesen jagen. Dann könnte sie auf dem Friedhof campen. Brrr. Gruselige Vorstellung, da lief es ihr eiskalt den Rücken herunter. War schon schlimm genug, dass der direkt in der Nachbarschaft lag.

Die großen, von dichten Wimpern umgebenen Augen inspizierten den Hof, das Tor - die Eingänge. Die meisten Besucher waren Touristen, die erkannte die Oberstufenschülerin auf 300 Meter Entfernung. Warum musste es auch noch ausgerechnet der Meiji-Schrein sein. War nicht unbedingt so, dass man ihr hier wegen mangelnder Arbeit kündigen würde. Zu tun gab es hier eigentlich immer etwas. War außerdem auch nicht so, dass es keinen Schrein in der eigenen Nachbarschaft gegeben hätte. Aber hey, sie hatte ja nichts zu melden. Doch letzendlich - und das rief die Familienjüngste sich gerade wieder in Erinnerung - half es ja alles nichts. Und eigentlich war es ja auch gar nicht sooo schlimm. Sie mochte es Glücksbringer und so zu verkaufen. Dabei ging sie richtig auf! Sie fantasierte darüber, für was genau die Kunden sich die Glückbringer kauften. In ihrem romantischen Kopf gab es da vor allem Platz für kitschige Liebesszenen die immer ein Happy End hatten! Immerhin war sie genau so gläubig wie der Rest ihrer Familie.. und der Talisman würde das schon richten. Es war nur... diese blöde Strafarbeit! Und der vielsagende Blick des Shinto-Priesters. Man, der Typ wusste wie man mit Blicken strafte! Er hatte gar nichts sagen müssen, damit Miki sich schlecht fühlte.

Eine kleine Gruppe anderer Mikos lief an der zu klein Geratenen vorbei, ignorierten sie - wohl wissend, dass Miki nach einer Gelegenheit sich abzulenken suchen würde und sie in ein Gespräch verwickeln würde. Die gaben aber auch ein ganz anderes Bild von sich. Hatten allesamt lange, seidene Haare die mit einem roten Band zusammen geknotet waren. Waren nicht zu kurz für ihre 'Uniform'. Wirkten einfach ausgeglichen und feminin. Es war nicht so, dass die Kleinere sie dafür beneidete. Nein. Ganz und gar nicht. Sie hatte immerhin auch tolle rote Bänder in den Haaren! Zwei Stück, damit sie ihre typischen beiden 'Zöpfe' (wenn man das denn so nennen durfte) binden konnte. Wirkte vielleicht nicht ganz so... unnahbar, aber doch irgendwie süß oder? Sie wollte ja auch gar kein gutes Bild in ihrer Uniform abgeben. Sie fühlte sich nicht zu all dem prädestiniert. Sollten ihre Schwestern doch weiter tanzen, sie würde weiter den Pinsel schwingen. Und die Sache versuchen positiv zu sehen! Genau, denn eigentlich war das Fegen ja auch gar nicht so schlimm. Man konnte dabei eine Menge Spaß haben! So platzierte Miki den Stiel in einem Moment, in welchem sie sich unbeobachtet fühlte zwischen ihren Beinen, als würde sie auf ihm reiten und wackelte mit dem Hintern, sodass der Besen sich über den Boden bewegte. Ha! Wäre doch gelacht, dass sie sich diese Arbeit nicht versüßen konnte! In ihrem Tatendrang und dem Versuch sich alles schön zu denken übertrieb das Mädchen es doch etwas, verlor beim Wackeln das Gleichgewicht und fiel nach vorne um, sodass sie flach auf dem Boden landete und der Besten für einen kurzen Moment gerade nach oben in die Luft stand, ehe er auf sie herab fiel. "Aua..."




Zuletzt von Miki Sakurada am Di Jan 09, 2018 6:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Wataru Ebashi am Mi Dez 13, 2017 11:40 pm



So gut wie jeden Monat war es fast schon eine Pflicht in der Familie Ebashi, sich einen Tempel in Japan zu widmen. Und jedes mal suchte sich seine Mutter einen neuen Fleck aus. Natürlich häuften sich einige, man war nie überall aber dafür bei anderen des öfteren. Tatsächlich war es der Meiji-Tempel den die Familie kau, bis in der Regel gar nicht besuchte. Aber warum, dass wusste selbst er nicht. In jungen Jahren war es noch eine Qual sich dem ganzen zu stellen, heute aber begleitet er seine Eltern gerne zu diesen prachtvollen Orten. Sie wirkten im Gegensatz zum heutigen Leben, wie eine Zeitreise. Man kam in einer ganz anderen Ära an. Zumindest fühlte es sich für Wataru immer wieder erneut so an.

Eine sanfte Brise lag in der Luft, während die Familie Ebashi in ihrer traditionellen Kleidung durch das Tor gingen. Links und Rechts von ihnen einige Touristen die versuchten unbemerkt ein Foto zu ergattern. In den Augen seiner Mutter konnte er erkennen, dass sie gleich zum Sprung übergehen würde, doch er versuchte sie damit abzulenken als er vom Shrine erzählte.

" Ist nicht bald Shoken-kotaigo-sai? "

Sanft legte er seiner Mutter eine Hand auf die Schulter und brachte sie somit wieder zu den Gründen zurück, weshalb sie eigentlich hier war. Sie wollte beten. Beten für die Menschen die diesen Tempel errichteten, ihn wieder aufbauten, nach dem er im Krieg zerstört wurde und zu Meiji-tenno selbst. Dem Menschen für den dieser Tempel errichtet wurde. Aber durch diesen Satz brach er seiner Mutter auch das Schweigen. Sie liebte die Geschichten aus Japan, besonders die traditionellen flossen wie das Blut durch ihre Adern. Gemütlich spazierte sie mit ihrem Mann weiter, während Wataru sich etwas zurück fallen lies. Denn ihm fiel etwas ganz interessantes auf. Eine allzu bekannte Kleidung in der japanischen und traditionellen Zeit. Ja, es bestand nicht nur die Möglichkeit das eine Miko hier anzutreffen war, er war sich ziemlich sicher. Immerhin wurden hier auch Tänze von diesen aufgeführt. Dinge die Wataru's Herz ein wenig höher schlagen liesen. Seine Eltern gingen weiter, ohne auch nur irgendwie bemerkt zu haben dass ihr Sohn etwas anderem nach eifert, als Gebete zu toten Menschen. So folgte er seinem Gefühl zu dem Ort, an dem er glaubte, dass rote Stück Stoff gesichtet zu haben. Und tatsächlich, da stand eine ganz zierliche, kleine Miko mit einem Besen in der Hand. Aber was war das? Anstatt den Besen zu verwenden wie es sich gehört, saß sie auf diesem wie eine Hexe. Da sie ihm den Rücken kehrte, konnte sie nicht mal wissen, beobachtet zu werden. Sie schien zufrieden mit dem was sie tat und Wataru knallte sich zügig und lautlos die Hand auf sein Gesicht. Zwischen seinen Fingern blickte er auf das junge Ding, dass letztendlich sogar anfing ihren Hintern so zu bewegen, dass der Boden doch noch gekehrt wurde. Das ━━ war ein Witz. Oder? In seinem Gesicht sammelte sich eine gewisse Röte und eigentlich wollte er wegsehen, aber am liebsten würde er hingehen und ihr einen Heiratsantrag machen. Sie war so unbeholfen, so klein und irgendwie ... süß? So wirklich konnte er sie nicht zuordnen, aber allein das Kostüm brachte ihn komplett in Wallungen. In kleine. Wir wollen ja nicht übertreiben.

Im nächsten Moment schien sie es eindeutig übertrieben zu haben, weshalb er sich dazu entschied dem armen Ding vielleicht zu helfen. Mit großen Schritten ging er auf sie zu, wandte sich in die Richtung in der ihr Gesicht hätte sein sollen und verschränkte die Arme. Er räusperte sich kurz. " Ich bin mir nicht sicher aber, ... ich glaube Hexen, dürfen nicht in einem Tempel arbeiten. " Vielleicht war es etwas gemein ihr gleich am Anfang zu gestehen, dass er ihre kleine Showeinlage sah. Und auch genossen hatte. Nun gut, letzteres hatte er verschwiegen. Dann krallte er sich ihren Besen und reichte ihr mit der anderen, die Hand.



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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Gast am Do Dez 14, 2017 1:20 pm




Sakurada Miki
hop ; step ; jump
Die Hände mit denen sie sich eigentlich hätte abfangen sollen - was sie nicht getan hat - schnellten zu ihrer Nase hervor und hielten sie sich. Miki lag noch immer in 'voller Länge' auf dem Boden, noch keinen Gedanken daran verschwendend, dass jemand ihr Unglück mit angesehen haben könnte oder sie jetzt zumindest da liegen sah. Viel wichtiger war doch ihre Nase! Sie hatte geradewegs mit dem Gesicht gebremst, nach ihrer kleinen Showeinlage und nun brannte vor allem die Erhebung darin. Leise vor sich hin winselnd gaben ihre Hände das geschädigte Teil für einen kurzen Moment frei um schielend zu versuchen einen Blick darauf zu werfen, was natürlich nur von wenig Erfolg gekrönt war. Aber Miki meinte etwas Rotes gesehen zu haben. Nicht rot genug für Blut, aber zumindest für eine Schramme oder so. Sah sie nun aus wie Rudolf? Tatsächlich war die kleine Nase in ihrem Gesicht etwas gerötet, vielleicht minimal geschrammt aber sonst war alles in Ordnung – keine Operation von Nöten! Und eigentlich wäre mit dieser Feststellung auch alles wieder seinen gewohnten Gang gegangen. Madame Sakurada hätte sich aufgerafft, ihren Chihaya abgeklopft und brav weiter gefegt als wäre nichts gewesen. Wäre später vielleicht von irgendeiner anderen Miko gefragt worden, warum ihre Nase so rot war und hätte von dem Nesthäkchen nichts anderes zu hören bekommen als ‚Das ist ein Staatsgeheimnis, wenn ich es dir verrate müsste ich dich umbringen.‘ und der Tag wäre irgendwie vorbei gegangen. Doch es sollte anders kommen – man könnte sagen, das Schicksal hielt eine weitere Hürde für Miki bereit welche bereits im nächsten Moment vor ihr stand, in traditionell japanischer Kleidung.

Zunächst sah die Schülerin nur Füße und Stoff. Doch nach und nach ließ sie ihren Blick nach oben wandern, bis sie auf einen anderen Blick traf der ihr galt. Hatte ganz schön lang gedauert bis sie da oben angekommen war. War es Japanern überhaupt erlaubt so derart groß zu sein?! Sie fühlte sich ein wenig benachteiligt, aber das war eigentlich gerade überhaupt nicht der Punkt! Der Punkt war doch dass was seinen Mund verließ. Hexe? Miki starrte ihn noch immer mit ihren großen Augen an ohne etwas auf das Gesagte zu erwidern. Er hatte alles gesehen? Alles alles? Ihr Gesicht färbte sich derart rot, dass die gereizte Haut ihrer Nasenspitze darin unterging und es überhaupt keinen Unterschied mehr machte. So dauerte es etwas mehr als einen Augenblick, ehe sie überhaupt realisierte, dass er ihr aufhelfen wollte. In ihrem Kopf überschlugen sich gerade die Gedanken. Dennoch schaffte sie es schließlich, ein unsicheres Blinzeln später, die Hand des Fremden zu ergreifen und sich daran hoch zu ziehen, ehe sie peinlich berührt sowie entschuldigend lächelte, den Kopf schief legte und mit den Schultern zuckte um dann ihre Hand wieder zurück zu ziehen und stattdessen den Zeigefinger dieser an ihre Lippen zu legen und ein "Pssst..." von sich zu geben "Wenn sie erfahren, dass ich eine Hexe bin verbrennen sie mich vielleicht." beschloss sie, dass es am einfachsten war das Spiel einfach mitzuspielen. Peinlich war die Geschichte ja so oder so, war völlig egal ob sie nun alles abstritt oder nicht.

"Und du?" entgegnete sie, ein bisschen mutiger als zuvor, nach einem prüfenden Blick "Bist du nicht ein Zeitreisender?" so verwandelte sich das verlegene Lächeln eher in ein freches Grinsen. Vielleicht war es nicht das Ungewöhnlichste in traditioneller Kleidung den Schrein zu besuchen, aber das galt doch eher für Feiertage und nicht für einen x-beliebigen Tag im Jahr. Gut, ihr Großvater sah das sicher anders. Aber das musste sie ja nicht verraten. Als sie den Riesen vor sich genauer betrachtete fiel ihr jedoch mehr als nur ein Outfit auf. Hatte sie ihn schon einmal irgendwo gesehen? Sie war sich nicht sicher, Miki sah eine menge Leute über den Tag verteilt und war nicht die Beste darin sich Gesichter einzuprägen. Sie musste jedoch auch feststellen, dass der Fremde sicher ein tolles Zeichenmotiv abgeben würde, so wie er gerade vor ihr stand... nur der Besen in seiner Hand zerstörte das Bild ein wenig so streckte die Kleinere ihm ihre Hand entgegen "Oh, den solltest du mir wieder geben. Er ist in letzter Zeit ein bisschen eigensinnig." blieb sie ihrer Rolle als Hexe weiterhin treu.




Zuletzt von Miki Sakurada am Di Jan 09, 2018 7:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Wataru Ebashi am Sa Dez 16, 2017 11:18 am



Zugegeben, die Bezeichnung eines Zeitreisenden war eine wesentlich schönere als er vermutet hatte. Er reichte ihr ihren eigensinnigen Besen zurück und verschrenkte die Arme vor ihr. Von oben herab blickte er auf die kleine, zierliche Hexe und das Lächeln auf ihrem Gesicht lies ihn ganz kurz inne halten. Besonders in der Aufmachung als Miko war es einfach viel zu schwer, nicht in Verlegenheit zu geraten. Doch er hielt sich zurück, warf einen Blick zur Seite. An den Tempelgelände entlang, die Touristen die an ihnen vorbei gingen und lauschte den Klang der leutenden Glocken. " Zeitreisende, wie ich es bin, haben von Hexen wie dir gehört. " Mit seiner ernsten Miene konnte man nur anhand des Tons erkennen, dass er Spaß an dem Spiel hatte. " Ihr sollt ausgezeichnete Besenschwinger sein und sie hatten Recht. " Sie wirkte so unschuldig, was sicherlich an ihrer Größe, ihrer Kleidung und dem Lächeln lag.

Von der Seite wurde Wataru von einem Paar angesprochen, dass eindeutig Touristen zu sein schienen. Denn sie sprachen nur Englisch. Mit einer Kamera in der Hand wedelnd, auf die Hexe und sich selbst deutend schien es so als würden sie gerne ein Foto von den beiden machen. Wataru fragte mit langsamen Worten ob die beiden sich auf das Foto gesellen würden, doch sie würden vorerst gern ein Foto nur von den beiden machen und anschließend eines zusammen. Dabei warf er einen Blick auf die Kleine, fragte ob es für sie in Ordnung sei, da hielten sie schon die Kamera auf die beiden. Mit verschrenkten Armen stand er neben ihr, während sie noch immer den Besen in ihren Händen hielt. Natürlich waren Touristen wild darauf, wenn man traditionell gekleidete Menschen sah. Es war einfach wie eine Art Kulturschock für sie der beeindruckte. Und tatsache machte es ihn ganz kurz nervös hier zu stehen, neben einer Hexe, gekleidet als Miko und er als Zeitreisender.



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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Gast am Di Jan 09, 2018 7:45 pm




Sakurada Miki
hop ; step ; jump
Miki konnte gar nicht genau sagen warum, aber irgendwie hatte sie nicht damit gerechnet, dass ihr Gegenüber sich auf das Spiel welches sie angefangen hatte einlassen würde - deswegen wohl freute sie sich umso mehr darüber und konnte ein Kichern kaum unterdrücken nach seiner Aussage. Von der Sorte durften ruhig mehr zum Schrein kommen, dann war es wenigstens nicht so langweilig! "Ho, ho, ho ~ Du musst schon viel herum gekommen sein, Zeitreisender." spielte sie das kleine, improvisierte Theaterstück, welchem sie den unglaublich kreativen Namen 'Der Zeitreisende & die Hexe' gab, ungeniert weiter ehe es von ein paar Touristen gestört werden sollte. Wie schade. Aber vielleicht konnte man diese Situation ja mit in die Improvisation bauen? Tatsächlich verstand die 18-jährige vielmehr Bruchteile als wirklich den ganzen Zusammenhang von dem was die Ausländer da auf Englisch brabbelten. Nun, sie war eben Meisterin des Bulimie-Lernens! Ihre Noten in Prüfungen spielten ihr eigentliches Erbsenhirn in keinstem Fall wieder. Ihre Talente waren eben eher außerschulisch angesiedelt. Aber zum Glück schien der Zeitreisende sehr weise zu sein und verständigte sich mit den Fremden. Allerdings war seine Übersetzung ziemlich hinfällig, warteten die Touristen ihre Antwort auf die Frage gar nicht ab sondern machten sich direkt bereit ein Foto von dem Pärchen zu schießen, dass zusammen aussah als wäre es einer anderen Ära entsprungen.

Geistesanwesend wie Miki eben für gewöhnlich war, schaffte sie es noch gerade so ein süßes Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern und sich mit dem freien Arm in den verschränkten ihres neuen Bekannten einzuhaken ehe sie für immer auf einem Foto verewigt wurde. Nun gut, nicht für immer... zumindest so lange bis das Foto gelöscht oder zerstört werden sollte! Anschließend zupfte sie an den Ärmeln des Zeitreisenden und flüsterte "Keine Sorge, das ist keine Zauberei und deine Seele hat das auch nicht gestohlen." wartete sie mit den Film-Klischees im Bezug auf Kameras und Zeitreisen auf. Als die Touristen schließlich auch gemeinsam mit dem ungleichen Paar Fotos machen wollte verstand selbst die Kleinere was sie wollten und gab sich große Mühe ihre Augen auf folgenden Fotos nicht zufällig geschlossen zu haben, sodass sie nach dem 'Shooting' ein wenig blinzelte und während sie so vor sich hin blinzelte und zu ihrem Zeitreisenden sah kam ihr sein Gesicht immer bekannter vor. "Hmm, sag' mal Zeitreisender. Warst du schon einmal in meiner Zeit? Du kommst mir seltsam bekannt vor." ließ sie ihn auch wissen den Kopf von einer Seite auf die andere legend. "Wie heißt du?"


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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

Beitrag von Wataru Ebashi am Mo Jan 22, 2018 10:11 pm


Irgendwie niedlich. Wie die Miko-Dame immer noch dieses Rollenspiel weiter führte und darin richtig aufblühte. Ein Anblick den Wataru die Hand vor das Gesicht legen lies. Es beschämte ihn etwas und er konnte nichts dafür, der Aufzug war einfach zu niedlich um sich nicht von ihr verzaubern zu lassen. Also machte er mit, so lange er konnte. Das Touristen Paar zog sich glücklich und dankbar von ihnen zurück, während die Kleine ihm erklärte sich nicht erschrecken zu müssen. "Hm? Meinen Namen möchtest du in Erfahrung bringen?" Watarus Miene wurde wieder glatt und ernst. Er verschränkte seine Arme, sah zu ihr hinab und lies Stille walten. Noch einmal würde er in seiner Rolle aufgehen, ihr zu liebe. Sie gab sich soviel Mühe, man müsse sie belohnen. "Mein Name ist der überbringer des Glücks, kein Auge das auf Beinen geht." Erklärte er mit einer spielerischen, mittelalterlichen Stimme. "Aber um dich nicht mit langen Worten zu quälen: Ebashi. Ebashi Wataru ist mein Name, werte Dame. Und mit welcher Tempelhexe habe ich das Vergnügen?"

Der Wind wehte etwas wilder über den Boden des Tempels und die Blätter kräuselten sich dabei im Winde. Während seiner Worte behielt er stehts die ernste Miene aufrecht, beugte sich jedoch bei den letzten Worten etwas zu ihr nach vorne und blickte ihr dabei in die Augen.


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Re: THE FIRST IMPRESSION IS THE GREATEST # MEIJI-SCHREIN # 3. APRIL 2017 # WATARU & MIKI

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» Die WAV ist als Rechtsverordnung geltendes Recht (anderer Auffassung - vgl. Urteile vom 25. April 2013 – L 36 AS 2095/12 NK – und 4. September 2013 – L 36 AS 1414/12 NK und L 36 AS 1987/13 NK – sind mit der Revision angefochten und nicht rechtskräftig).

 
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