Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

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Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Do Dez 21, 2017 4:00 pm



Wie der Zufall es will

Einkaufsgasse # 22. April # Renji Takahiro & Nobu Hyaku


NobuHyaku
Dieses Wochenende wollte die junge Frau mit den türkisen, langen Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, in Gesellschaft verbringen. Leider sah ihre Gesellschaft anders aus, als sie es sich erhofft hatte, denn man konnte zwar von Gesellschaft sprechen, während sie zwischen all den Leuten umher ging und in die Schaufenster sah, allerdings fühlte sie sich genauso allein wie auch dann, wenn sie nicht all die fremden Menschen um sich hatte. Nur verbrachten die meisten anderen ihre Wochenenden mit ihren Freunden oder Partnern, von denen Nobu in den wenigen Jahren, die sie nun wieder hier in Japan lebte, nicht allzu viele aufzählen konnte. Zählen die Leute im Fitnesscenter zu ihren Freunden? Sie kannte ja nicht mal ihre ganzen Namen, wenn sie überhaupt einen richtigen und keinen Kosenamen kannte. Und allgemein waren die meisten dort eh nur mit sich selbst und ihrer Figur beschäftigt, die Gespräche beschränkten sich eher auf das Fitnessprogramm und die neusten Ernährungstipps. Vermutlich hielt sie sich einfach nur in der falschen Gesellschaft auf und andere fanden wahre Freunde dort.

Vollkommen in Gedanken versunken sah sie nicht nach vorne und konnte so auch nicht das Übel verhindern, das ihr widerfuhr, als sie einen jungen Mann anrempelte. Er war einige wenige Zentimeter größer als sie, beinahe doppelt so breit und sah sie so grimmig an, als er sich umdrehte, dass es ganz unangenehm in ihrem Brustkorb zu kribbeln begann. Ihr Blick hingegen glich wohl eher dem einer Katze, die sich gerade erschrocken hatte.
„Oi, kannst du nicht aufpassen?!“, fuhr der Fremde sie an. Normalerweise hätte sie kurz um Verzeihung gebeten, wäre weitergegangen und hätte blöde Bemerkungen ignoriert. Dieser Kandidat hier jedoch reagierte nicht so, wie die meisten anderen es taten, die entweder nur grimmig drein schauten oder sich selbst entschuldigten. Dieser hier fuhr sie an, obgleich es keine Absicht gewesen war und es heute ohnehin voll auf den Straßen war. Es war ihr zudem unverständlich, warum man auf voller Straße mitten im Weg stehen bleiben musste. Da war es kein Wunder, wenn andere, die hinter einem gingen, gegen einen liefen.
Nobu spürte, wie der Typ sie musterte und sein grimmiger Ausdruck langsam einem gierigen wich. Zwei seiner Freunde drehten sich ebenfalls um, jeweils einer auf einer Seite. Sie gafften die junge Frau nicht weniger an, dafür allerdings weniger gierig und weniger verärgert, eher irritiert – sie hatten offenbar nicht mitbekommen, dass die Hyaku gegen deren Kumpel gelaufen war.
Sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust und fühlte sich auf der Stelle entblößt, so wie sie angestarrt wurde. Dabei trug sie eine dunkle Jeans, schwarze geschlossene Schuhe und einen  nicht allzu eng anliegenden Wollpullover mit Rollkragen. Sie würde sich nicht dafür entschuldigen, dass der Idiot hier im Weg stand. Stattdessen drängelte sie sich an ihm vorbei, um weiterzugehen. Dass dem Fremden das nicht gefiel, bekam sie direkt zu spüren, als er sie an ihrer linken Schulter festhielt. Mit grimmiger Miene drehte sie sich wieder um. „Verzeihung?“, meinte sie und wischte sich die grobe Hand von ihrer muskulösen Schulter, deren Muskulösität wie üblich nur zu erahnen war.
Auch das gefiel dem Dicken nicht, der noch einmal nach ihrer Schulter langte und sie zurück riss. So stark, dass sie beinahe hingefallen wäre, nun stattdessen an der Wampe des Fremden landete und sich rasch davon abstieß. „He, he, wollen wir uns nicht kennenlernen, Süße?“, machte er sie an. Auf seinen Lippen machte sich ein dreckiges Lächeln breit und auch seine beiden Freunde grinsten nun blöd und machten einen Schritt auf sie zu. Nobu fühlte sich unwohl in dieser Situation und drei Männer, einer davon dick, einer hochgewachsen und der andere glücklicherweise nicht der Rede wert, schüchterten sie tatsächlich ein. Sie musste an sich halten, nicht direkt zuzuschlagen, so dass sie noch einmal zurückwich und sich durch die anderen Menschen drängelte, in der Masse verschwand.

Völlig gestresst von diesem Zwischenfall blickte sie immer wieder hinter sich, um erneut gegen jemanden zu laufen. Diesmal, weil sie zu schnell gegangen war und nicht nach vorne gesehen hatte. Diesmal holte sie jedoch aus Reflex mit der geballten Faust aus, anstatt auch nur eine Sekunde abzuwarten.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Do Dez 28, 2017 8:32 pm


D
ie Sonne schien direkt durch das kleine Fenster welches sich natürlich rechts von seinem Bett befand in Renjis Gesicht. Sichtlich davon gestört runzelte der junge Mann ein paar mal seine Nase und wischte sich mit seiner rechten Hand mehrmals über das Gesicht. Unordentlich wie eh und je, lag Renji in seinem Bett auf seinem Bauch gedreht, während sein T-Shirt mehr von seinem Oberkörper freigab als es verborg, die Decke sich nur über ein Bein befand und das andere Bein aus dem Bett hing. Nach ein paar Minuten grummelte er und öffnete schließlich eines seiner Augen. Es wanderte zu seinem Wecker welcher auf dem kleinem Nachtschrank rechts neben seinem Bett befand. "Ngh.. Wiesoo~.." grummelte er herum und setzte sich schließlich auf die Bettkante. Er fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und schlenderte Barfuß durch seine unordentliche Wohnung zu seinem Badezimmer. Mit jedem Schritt schob er seine Kleidung mit dem Fuß beiseite und bahnte sich so seinen Weg zum Ziel. Dort angekommen putzte er sich die Zähne, sprühte sich Deo unter die Arme und schlüpfte in seine Hose die Gott sei dank direkt neben der Toilette lag. In ungefähr 6 Stunden musste er auf Arbeit sein doch musste Renji seine Wohnung leider schon früher verlassen da dieser sich was zum Frühstück besorgen musste.

Nach 10 Minuten tat er einen Schritt aus seiner Wohnung heraus und hielt sich die Hand vor die Augen. "Wieso muss es so hell sein?"  Ging es ihm durch den Kopf als er zum nächsten Laden ging um sich einen Kaffee zu kaufen. Nachdem er diesen bekommen hatte konnte man endlich ein kleines Lächeln in seinem Gesicht erkennen. "Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen." Sagte er sich selbst und gab nicht einmal die Möglichkeit dass ihn andere Menschen seltsam ansehen konnten. Wie ein kleiner streunender Hund wackelte er glücklich durch die Straßen und Schlüfte an seinem Kaffee bis er an einem Schaufenster vorbeikam in das er hineinsah. Nicht wirklich weil ihm etwas gefiel, eher weil er sein Shirt falsch herum angezogen hatte und er zwei verschiedene Socken anhatte. Sein Dunkelgraues Shirt war nicht nur auf links gedreht sondern komplett falsch herum, das Schild schaute ihm direkt an. Er hatte eine schwarze engere Jeans an und eine blaue und eine grüne Socke an und natürlich seine schwarzen Schuhe. Eine Frau lief an ihm vorbei und kicherte deutlich, während ein kleiner Junge an ihm vorbei lief und seine Mutter fragte wieso der Mann so seltsam aussah. Mit seinen verwuschelten Haaren suchte er schnell nach seinem kleinem "Taschenmesser" welches er immer dabei hatte und machte sich damit das Schild an seinem Kragen ab. Natürlich konnte man, wenn man genauer hinsah deutlich erkennen das dort ein Schild gewesen war doch dachte Renji nicht daran das er bis zu seiner Arbeit auf jemanden traf der ihn von nahem betrachten konnte.

Unbekümmert hüpfte er weiter die Straße entlang bis er schließlich gegen ein jüngeres Mädchen rempelte. Noch nie hatte Renji jemanden getroffen der durch ein kleines anrempeln so sehr mit der Faust ausholte, doch schockte ihn das nicht. Mit seinen Sportlichen Reflexen hob er seine Hand hoch und fing mit seiner Handfläche die auf ihn zurasende Faust auf. Zugegeben, so leicht war es nicht da dieses Mädchen kein all zu schwacher Mensch war doch hatte Renji sich alle Mühe gegeben. Wäre das was er getan hat schief gegangen wäre sein Kaffee aus der Hand geflogen doch glücklicherweise hielt er diesen noch in seiner linken. Mit einem Grinsen im Gesicht hielt er die Faust des Mädchens in seiner Hand direkt vor seinem Gesicht und schaute ihr direkt in die Augen. "Ein süßes Vögelchen zwitscherte mir heute das ich auf eine entzückende Dame treffen würde...doch hätte es mich warnen können das diese schöne Dame gerne weit ausholt." Sagte er grinsend und lockerte seinen Griff um die Faust des Mädchens.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Sa Dez 30, 2017 2:05 pm



NobuHyaku
In dem Moment, als die Faust auf etwas auftrat, kam sie wieder zu sich und war erleichtert, dass sie kein Gesicht oder Oberkörper getroffen hatte, sondern eine sie aufhaltende Hand, die kräftiger war als sie aussah. Der Mann, dem die Hand gehörte, war keiner der Typen gewesen, die sie belästigt hatten. Bis er seinen Mund aufmachte.
Nobu zog ihre Faust rasch weg und tat einen Schritt nach hinten, rempelte dabei fast die nächste Person an. Mit zusammengezogenen Augenbrauen betrachtete sie den Fremden, der sie gerade angegraben hatte. War das heute so üblich, dass man Frauen einfach so mit schlechten Sprüchen ansprach, wenn man sie nicht gleich ohne Worte mit sich zerrte? Verärgert über die Worte des Blonden hätte sie beinahe noch einmal ausgeholt, diesmal allerdings bewusst und auf das hübsche Gesicht zielend. Ein Wunder, dass sie sich beherrschen konnte und den Fremden stattdessen ohne Worte erst einmal nur ansah.
Hätte er gestunken, keinen Kaffee in der Hand gehalten und etwas lässigere Kleidung getragen, hätte sie ihn gut für einen Obdachlosen gehalten, der sein Oberteil falsch herum trug, da die andere Seite beschmutzt war. Vermutlich aber hatte der Mann vor ihr das Oberteil aus anderen Gründen falsch herum an, wahrscheinlich ohne es zu wissen. Ein weiterer Blick über dessen Kleidung verriet der Langhaarigen nicht sonderlich viel über den Fremden, so oberflächlich war sie gewiss nicht, dass die über jemanden anhand dessen Aussehen oder allein Kleidung urteilte. Sie urteilte allerdings über dessen Worte, die ihr sichtlich missfielen. Unter anderen Umständen hätte sie das ignoriert oder sogar darüber lachen können, aber heute, jetzt gerade war sie nur verärgert und fühlte sich unglaublich unwohl.

„Ich bin nicht entzückend“, meinte sie tief und harsch. „Und hätte ich weit ausgeholt, dann hätten Sie jetzt kein Gesicht mehr.“ Wie ein Schild verschränkte sie die Arme fest vor der Brust und sah ihn nach wie vor bösen Blickes an. Eigentlich hatte sie gar keine Lust, sich mit einem Fremden zu unterhalten, der in der Lage war, so schnell zu reagieren und ihre Faust aufzuhalten. Das bereitete ihr Unwohlsein und sie hatte bereits in der Nähe von fremden Menschen, die ganz und gar nicht sportlich waren, ein wenig Angst, dass diese ihr etwas antun könnten. Es gab genug Möglichkeiten, einen Menschen ohnmächtig zu machen und dafür brauchte es weder Körpermasse noch Kraft. Was war bloß in den letzten Jahren vorgefallen, dass sie schon beinahe wie paranoid davon ausging, ihr könne jederzeit etwas zustoßen? Sie hatte noch nie einen Einbruch erlebt, war nie überfallen worden und auch nie wirklich angegangen worden. Sie kannte nicht einmal jemanden in ihrem näheren Umfeld oder Bekanntenkreis, dem je so etwas passiert war. Ihre Furcht war völlig unbegründet und andere Frauen, die kleiner und sehr viel zierlicher waren, hatten doch auch keine Angst und liefen sogar ganz alleine, ohne jemals einen Selbstverteidigungskurs besucht zu haben, im Dunkeln durch die Gassen. Sie fand das bemerkenswert und fühlte sich unglaublich schlecht dabei, dass sie, die sich sich sehr wohl verteidigen konnte, solche Situationen mied.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Sa Dez 30, 2017 3:48 pm


D
ie Körperhaltung des Mädchen, welche sie direkt nach ihren harschen Worten einnahm, verriet ihm einiges über sie. Anscheinend war das langhaarige Mädchen nicht gerade offen und warmherzig gegenüber Fremden. Renji setzte ein etwas unsicheres und seltsames Lächeln auf und kratzte sich mit seiner freien Hand am Hinterkopf. Seine Worte waren seiner Meinung nach keine Anmache und waren keinesfalls böse gemeint, doch war es üblich dass die meisten ihn falsch verstanden. Mit seinen Augen versuchte er das Mädchen zu beobachten um sie besser einschätzen zu können, nicht doch um ihr was böses zu tun, sondern eher sie besser verstehen zu können denn irgendwie kam sie ihm etwas eingeschüchtert vor, oder war das nur seine falsche Interpretation?

Als er bemerkte wie ihn das Mädchen etwas musterte und ihr Blick scheinbar etwas länger an seinem T-Shirt hängen blieb grinste er wieder etwas albern und ließ seine freie Hand wieder zu seinem Hinterkopf wandern. "Hahah, sorry, sorry. Ich äh.. bin Takahiro..Renji Takahiro. Ich wollte dir nichts böses. Haha." Druckste er albern herum und musterte das Mädchen ein wenig. Sie war von ihre, Kleidungsstil nicht gerade auffallend, doch irgendwas war besonders an ihr. Renji wusste nicht genau was es war doch hatte er nicht das Gefühl dass dieses Mädchen böse Absichten hatte, trotz ihrer harschen und eher unfreundlichen Worte.
"Du... bist dir nicht sicher wie du diese Situation gerade einschätzen sollst, mhm?" Fragte er sie und legte seinen Kopf dabei schief. Nach ein paar Sekunden nippte er an seinem Kaffee und bemerkte die Blicke der anderen Mitmenschen um sie herum.

Nach ein paar Sekunden kam Renji DIE IDEE!
Er griff lächelnd nach dem Handgelenk des Mädchen und zog sich ein Stück mit sich."Hey magst du süßes? Das geht auf mich als Entschuldigung für gerade eben!" Dass seine Worte gerade wieder nach einer Anmache klangen, bemerkte Renji natürlich nicht. Er selbst wusste nicht genau wie er mit Fremden umgehen sollte da er, egal ob Freund, Feind oder Fremd immer so war wie er nun mal war.  Um den Blicken der Leute zu entfliehen eilte Renji in die nächste Patisserie, hielt das Handgelenk des Mädchens aber nur so leicht fest das sie jederzeit ihre Hand wegziehen konnte wenn sie nicht wollte. Renji war immer ein Offener und Aufgeschlossener Mensch, er würde jemanden nie zu etwas zwingen wollen und ließ bei jeder seiner Taten einen kleinen Fluchtort offen. Als sie vor dem Laden standen schaute er zu dem Mädchen und lief ein wenig rot an. Das er was getan hatte und was er sagte ging ihm jetzt erst durch den Kopf. *Waaah ich habe wie ein Perverser geklungen!* Rasch zog er seine Hand zurück und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. "Waah~ tut mir Leid! Ich wollte doch nur nett sein!" Murmelte er verwirrt und irgendwie zu sich selbst. Er hoffte nur dass das Mädchen es ihm nicht böse nahm.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Di Jan 02, 2018 10:28 pm



NobuHyaku
Verwundert darüber, dass der fremde Hochgewachsene ihr seinen Namen verriet, anstatt sich umzudrehen und einfach wegzugehen, ließ Nobu die eben noch vor der Brust verschränkten Arme langsam an den Seiten herunterhängen und schaute ihn etwas irritiert an. Die Irritation in ihrer Miene hielt jedoch nicht lange an, so dass sie wieder etwas verärgert drein blickte und den Blonden noch einmal kurz musterte, um ihn dann wieder in die Augen zu sehen. In dem Moment, in dem er sich ihr einfach vorgestellt hatte und dabei herumdruckste, als hätte er sie angesprochen und würde sie im nächsten Moment nach ihrer Nummer fragen, fühlte sie sich für dumm verkauft.
Als der Fremde auch noch ihre Gedanken zu erraten schien, wurde es ihr zu bunt. Doch sie bekam gar keine Gelegenheit, etwas dazu zu sagen oder ihn mit ihrer geballten Faust oder ihrem Schienbein bekannt zu machen.

Nun völlig irritiert und ohnmächtig von seinem Körperkontakt sowie den Worten, die alles nur noch verschlimmerten, ließ sie sich sanft an ihrem Handgelenk mit sich ziehen und fand sich einige Sekunden später vor einem Süßigkeitenladen wieder. Die junge Frau wusste die Situation mittlerweile sehr gut einzuschätzen. Sie glaubte nicht daran, dass dieser Kerl etwas von ihr wollte oder sie angrub, sie glaubte auch nicht, dass er sie mit sich ziehen und verschleppen würde. Stattdessen hielt sie ihn für einen jungen Mann, dessen geistige Reife weit hinter seinem körperlichen Alter lag oder dessen soziale Kompetenz schlechter ausfiel, als sie sich es je ausgemalt hätte. Sie war sich unsicher, was nun zutraf, war sich jedoch sicher, dass sie mit mindestens einer Vermutung richtig lag.
Wenn sie sich so durch den Kopf gehen ließ, wen sie die letzten Tage getroffen hatte, dann fühlte sie sich wie ein Magnet, der Menschen anzog, die sozial inkompetent waren oder jedes Fettnäpfchen mitnahmen. Lag etwa ein Fluch auf ihr? Wenn ja, was hatte sie dieses Frühjahr getan, dass sie derart verflucht wurde? Die letzten Jahre hier in Japan hatte es so eine Häufung nicht gegeben.

Ausdruckslos sah sie ihn an und zog das Handgelenk in dem Moment an ihre Brust, als er es von sich aus los ließ. Ihre blasse Haut blieb blass wie sie war, während Renji immer mehr einer reifen Tomate glich. Als der Blonde sein Gesicht in den großen Händen vergrub, verschränkte sie die Arme wieder vor der Brust und musste schmunzeln und dann seufzen. Ihr Seufzen klang heiter und resigniert zugleich. Wo bin ich nun wieder reingeraten?, ging es ihr durch den Kopf. Was stimmt bloß nicht mit den Leuten, fragte sie sich und machte dann einen Schritt auf Renji zu und packte seine Handgelenke, etwas gröber als sie es beabsichtigt hatte, um diese herunterzuziehen.
„So etwas ist nicht nett!“, meinte sie nun mit ernster Stimme und schmalen Augen, die seine zu fixierten versuchten. „So etwas ist widerwärtig und sei froh, dass du noch stehst und mir nicht die Füße küsst!“
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am So Jan 07, 2018 3:17 pm


S
ichtlich unbekümmert von all dem was hier um ihn herum geschah, druckste Renji immer weiter herum, stotterte, stolperte über seine Sätze und es schien fast so als würde er eher zu sich selbst reden als zu dem Mädchen vor ihm. "Ich wollte nichts böses. - So eine schöne Dame am Handgelenk zu packen sollte man nicht einfach so tun. - Waaah was hab ich jetzt schon wieder gemacht. - Was wenn die Polizei mich deshalb wieder festnimmt?" Murmelte er, plusterte seine Wangen auf und ließ seine beiden Zeigefinger immer wieder gegeneinander tippen. Damals hatte Renji ein Mädchen auf der Straße gefunden die sich das Knie aufgeschürft hatte und auf der Bordsteinkante saß. Sie war vielleicht 14 oder 15 Jahre alt und kämpfte darum keine Träne auf der Straße zu vergießen. Renji rannte zu dem Mädchen, griff nach ihrer Hand und zog sie mit zum nähst gelegenen Park um sie dort auf die Bank zu setzen und sich um ihr Knie zu kümmern. Für die Passanten jedenfalls sah es eher aus als würde er das Mädchen gegen ihren Willen mitzerren denn das Mädchen weinte vor brennendem Schmerz am Knie. So kam die Polizei auch schon schneller in den Park wie er schauen konnte und legte im Handschellen um. Der Grund war "Versuchte Entführung Minderjähriger." Nach wenigen Stunden hat es sich jedoch klären können, das Mädchen hatte auch keine Anzeige gestellt da sie wusste das er ihr nur helfen wollte und entschuldigte sich zum Schluss auch noch bei ihm.

Renji war schon immer jemand der Handelte bevor er nachdachte und trat somit immer wieder in das ein oder andere Problem hinein. Nein, er sprang in die Probleme hinein. Seine Stimme wurde immer leiser und leiser, irgendwann konnte man seine Sätze schon gar nicht mehr verstehen doch redete er schmollend immer weiter. "Ich bin kein böser Mensch, wieso denken das alle immer nur? - Das Mädchen sah nur einsam aus und irgendwie verängstigt.. ich wollte ihr doch nur süßes zum Aufmuntern geben. - Was ist an meinen Taten denn nur immer falsch?" Renji hatte kein Problem, er wollte den Menschen um sich herum nur immer helfen. Er möchte am liebsten allen ein Lächeln schenken, deren Probleme lösen und Freundschaften schließen. Doch irgendwie ging das alles bei den meisten eher nach hinten los.
Irgendwann nach einer Weile bemerkte Renji wie sein Gegenüber die Arme wieder vor der Brust verschränkte, schmunzelte und dann gleich danach seufzte. Etwas nervös fing Renji an leicht zu Lächeln und dachte dass das Mädchen ihm verzeihen würde. Ja vielleicht könnten sie ja sogar Freunde werden, dachte er sich. Doch irgendwann wurde ihm klar dass das nicht so einfach sein würde, oder eher gar nicht möglich sein würde. Denn das Mädchen packte grob nach seinem Handgelenk, zog ihn zu sich hinunter und starrte ihn mit schmalen eher genervten Augen an. Was sie ihm dann gegen den Kopf warf, schockte ihn dann doch mehr als er gedacht hatte. "Widerwärtig" sagte sie und drohte ihm auch noch.

Renji riss erschrocken die Augen auf und starrte dem Mädchen auch in die Augen. Sie hatte ein wirklich schönes Gesicht, was man auf den ersten Blick gar nicht genau resignierte. Doch diesen bösen Gesichtsausdruck nach zu Urteilen sollte Renji eher aufpassen was er hier sagte. Sie wirkte nicht gerade lieblich, oder einer Dame entsprechend. Nein sie drohte ihm sogar noch und war aggressiver als er sich je denken konnte. Renji zog scharf und tief die Luft ein, aber natürlich so wie es sich für einen Typen wie ihn gehörte. Beim einatmen riss er den Mund etwas weiter auf wie nötig, ließ seinen Kopf etwas nach hinten kippen und riss dabei sein Handgelenk los. Dann hielt er für ein paar Sekunden die Luft an, verbeugte sich vor dem Mädchen und das stock steif und kniff dabei die Augen zusammen. "Es tut mir Leid! Ich hatte keine bösen Absichten und würde keiner Fliege was zu leide tun! Es tut mir wirklich sehr Leid!" Schrie er schon fast, so das sich einige Menschen nach ihnen umdrehten und tuschelten, manche waren sogar ziemlich erschrocken oder fragten sich was er gemacht haben sollte das er sich so die blöße gibt und sich mitten auf der Straße so tief verbeugte, vor einem jüngeren Mädchen. Nach ein paar Sekunden stille, die er immer noch verbeugt verbrachte, kratzte er sich am Hinterkopf und schaute mit seinen Augen direkt in ihre. Er würde so lange verbeugt dort stehen bleiben, bis sie ihm sagte es sei in Ordnung. Mehr konnte Renji nicht machen um zu zeigen das es ihm wirklich Leid tun würde.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Di Jan 09, 2018 9:13 am



NobuHyaku
Sie lauschte den Selbstgesprächen des jungen Mannes aufmerksam und sichtlich irritiert, bis er zu einer gewissen Erwähnung kam. Wieder festnehmen?, ging es der Türkishaarigen durch den Kopf und sie musterte ihn noch einmal eindringlich. Trog der Schein also doch und er war gar nicht so harmlos, wie er sich gab? Oder war er ein Verwirrter, der nur deshalb noch nicht im Gefängnis oder Klinik saß, weil er sich doch noch im letzten Moment herausreden konnte? Sie rechnete eigentlich jeden Moment mit einer weiteren seltsamen Aktion, wie etwa, dass er sie in den Laden zerrte oder gar mit zu sich nach Hause nahm und seinen Spielzeugen vorstellte. Doch die Selbstgespräche des Fremden hörten gar nicht mehr auf und Nobu runzelte leicht irritiert sowie besorgt die Stirn. Auch wenn er nuschelte und seine Stimme immer weiter senkte, so dass nur noch wenige Worte zu verstehen waren, hörte sie einige Dinge heraus, sofern sie sich die Worte und den Kontext nicht einbildete oder zusammenreimte.

Gerade als er sich losgerissen hatte, machte sie vorsichtshalber einen Schritt nach hinten. Wie sich herausstellte, eine gute Reaktion, die zuließ, dass sich ihr Gegenüber vor ihr verbeugen konnte, ohne dabei sein Gesicht in ihrer Brust vergraben zu müssen. Etwas, das sie vermutlich nicht einmal mehr verwundert hätte, ihr allerdings höchst unangenehm gewesen wäre und womöglich zu einem sich auf den Boden krümmenden Renji geführt hätte. Wenn es hart auf hart kam, tat sie nun mal, wie ihre Reflexe es von ihr verlangten und unterschätzte die meiste Zeit über die von ihr angewandte Kraft. So kam es nicht selten vor, dass sie jemandem mehr wehtat, als sie es eigentlich beabsichtigt hatte. Die Hyaku hoffte inständig, dass es heute nicht dazu kommen würde, doch sie ahnte Böses.
Die Menschen, die sich bei seiner lauten Stimme umgedreht hatte, drehten sich auch recht schnell wieder von dem ungleichen Paar weg, als sie vermutlich glaubten, es handele sich bei den beiden um ein Liebespaar, das gerade miteinander stritt beziehungsweise gestritten hatte. Die meisten Leute sahen gerne hin, um herauszufinden, was es gerade für Sensationen gab, doch wenn sie bemerkten, dass es für sie unangenehm wurde, wie etwa einen Streit zwischen einem Paar zu beobachten, bei dem es sogar zu Handgreiflichkeiten kam, dann drehten sie sich schnell wieder weg und wollen nichts gesehen haben – Zivilcourage war den meisten dann doch zu heikel.

„Was stimmt nicht mit dir?“, flüsterte sie, damit die anderen Passanten nichts weiter von ihrer Unterhaltung mitbekamen. Ihre Worte klangen sowohl vorwurfsvoll als auch interessiert. Was stimmte nicht mit diesem jungen Mann? War er geisteskrank, behindert oder gestört? Oder spielte er das alles, um genau das zu erreichen, was man im ersten Moment von ihm erwartete, bei seinem Auftreten jedoch nicht mehr befürchtete? Was war das für ein komischer Kauz, an den sie geraten war und den sie nun überhaupt nicht mehr einzuschätzen wusste?
Ungeduldig wie sie war verschränkte sie die Arme vor der Brust sogar noch fester und wippte mittlerweile mit einem Fuß auf und ab. „Was willst du von mir?“, stellte sie nun die Frage aller Fragen, mit deren Antwort sie glaubte, ohnehin nichts anfangen zu können, wenn sie nicht wusste, ob er ihr eine ehrliche Antwort gab oder nur etwas vormachte. Warum war sie bloß so misstrauisch und glaubte direkt, man wollte ihr Böses?
„Stell dich wieder hin.“, forderte sie ihn nun etwas harsch auf. Es war ihr unangenehm, wenn sein Gesicht so nah an ihres kam und er die beste Aufsicht auf ihre Oberweite hatte, auch wenn sie unter Kleidung verborgen war. Der direkte Blick in ihre Augen war ihr gewiss nicht unangenehm, doch aber die ganze Situation und dass er sich vor ihr verbeugte, was unmittelbar zu einer körperlichen Annäherung geführt hatte.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am So Jan 21, 2018 5:20 pm


I
in seinem Kopf ging es drauf und drüber, Renji selbst wusste nicht mehr genau was er hier tat und was er sagte, doch das war er nun mal. Ein seltsamer, unbekümmerter Kauz der keine bösen Absichten hatte sondern nur versuchte den Menschen zu helfen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder sogar Freundschaften zu schließen. Natürlich stieß er hin und wieder mal auf ein paar Mitbürger denen seine Art nicht ganz geheuer war, oder sogar versuchten zu Flüchten. Auch gab es Menschen die ihm gedroht hatten oder überhaupt nicht wussten was sie mit ihm anfangen könnten. Doch die Menschen, die ihn mochten, lachten oder sich für ihn interessierten, diese Menschen wollte er schätzen und definitiv nicht verlieren.

Nachdem das Mädchen ihn aufgefordert hatte sich wieder zu erheben, stellte sich Renji wieder gerade hin und innerhalb Sekunden veränderte sich seine komplette Aura. Er starrte das Mädchen mit einem ernsten Blick an und ließ beide Hände in seine Hosentasche gleiten. Sie fragte ihn also was mit ihm nicht stimmte. Naja was sollte mit ihm nicht Stimmen? Normalerweise reagierten die meisten Leute eher amüsiert über seine tollpatschige und unbekümmerte Art und Weise, doch dieses Mädchen sah einfach nur verwirrt und desinteressiert aus. Er musterte für einen Moment ihre Körperhaltung und schaute ihr dann wieder gelassen aber sehr Scharfsinnig in die Augen.  "Gibt es überhaupt einen Mensch bei dem ALLES stimmt?" Fragte er sie mit ernster Stimme und kratzte sich wieder mal am Hinterkopf. Recht hatte er ja, jeder Mensch hat irgendwelche Macken nur die Frage war, sollte man diese Macken jemanden auch aufzählen? Die Menschen um sie herum liefen alle wieder weiter, so als sei nicht gewesen was den jungen Mann auch wieder aufatmen ließ. Natürlich konnte sich Renjis Stimmung auch mal etwas ändern, als sei ein Mensch rund um die Uhr nur komplett Glücklich und Sorgenfrei.

Nach ein paar Sekunden stieß Renji seine beiden Hacken zusammen und ließ wieder ein großes Lächeln in sein Gesicht kriechen. "Ich wollte mich eigentlich nur Entschuldigung, das ging wohl nach hinten los. Ich dachte jedes Mädchen mag süßes aber da lag ich wohl falsch. Lass dir eins gesagt sein, Misstrauen kann auch zu Einsamkeim führen." Lächelnd machte er auf seinem Platz kehrt, hob die Hand für einen Moment so als wollte er winken und verschwand in der Menschenmasse.

Nach ungefähr 5 Minuten klingelte Renjis Handy. Fröhlich nahm er es aus seiner Hosentasche und tippte auf den grünen Hörer. Dort war sei Cheffin dran, sie rief ihn an um ihm zu sagen das er für den heutigen Tag an einer anderen Schule die Ersatzkrankenschwester spielen durfte. Sie gab ihm die Addresse und den genauen Zeitpunkt wann er dort anfangen sollte und legte auf. Renji stöhnte etwas genervt doch wuschelte sich durch die Haare und machte sich auf dem Weg zu dieser Schule.
Dort angekommen stellte er sich den Lehrern und dem Direktor vor und wurde direkt ins Krankenzimmer geführt. Hier sollte er sich heute also um die Schüler oder die Lehrer kümmern, na gut es gab sowieso keinen Unterschied. Ob nun Uni oder High School. Er setzte sich auf den Stuhl, schmiss seinen Arztmantel über die Stange eines Krankenbettes und nahm sich einen Lutscher aus der Tasche während er aus dem Fenster schaute.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

Beitrag von Gast am Mo Jan 22, 2018 1:56 pm



NobuHyaku
Wieder war sie irritiert. Diesmal von seinem abrupten Stimmungswechsel, der so gar nicht zu dem passte, was er zuvor noch abgeliefert hatte. Spielte er also doch nur alles vor? Misstrauisch nahm sie wieder ein zwei Schritte Abstand von dem fremden Mann, der ihr nicht ganz geheuer war.
Sollte sie sich auf eine philosophische Diskussion mit ihm einlassen oder einfach gehen? War es das wert, sich mit einem Fremden über so etwas zu unterhalten, der scheinbar nicht wusste, was sie meinte oder gar nicht wissen wollte, was sie damit aussagen wollte?
Dieser Kerl entfachte eine gewisse Wut in ihr. Bei allem Verständnis, was sie für soziale Unbeholfenheiten hatte, aber sie konnte sich unmöglich vorstellen, dass dieser Typ noch nie mit seinem Verhalten angeeckt war und nun tatsächlich nicht wusste, was sie mit ihrer Frage bei ihm bewirken wollte. Und sie konnte sich auch nicht vorstellen, dass er sie nun hier als die Ziege stehen lassen wollte, die sie gewiss nicht war, nur um nach seiner Aktion als beleidigte Leberwurst davon schreiten zu können. Nobu schloss für sich daraus, dass er geistig nicht auf dem Stand war, auf dem er bei seiner äußeren Erscheinung eigentlich hätte sein müssen. Egal, ob er das nun spielte oder tatsächlich glaubte, vernünftig gehandelt zu haben.

Die junge Frau blieb einfach stehen und sah ihm hinterher, wie er in der Menschenmenge verschwand. Eigentlich konnte sie darauf nur den Kopf schütteln. So etwas hatte sie bisweilen noch nicht erlebt, dass sie jemand anpackte, mit zu einem Süßigkeitenladen zog, sich dann entschuldigte und letztendlich eine Szene machte, um als Opfer aus der Situation herausgehen zu können. Etwas, das sie überhaupt nicht leiden konnte. Menschen, die pauschalisierten und sie anhand ihres Verhaltens als einsam endende Furie abstempelten, während sie sich in diesem Fall eigentlich nur vor einem Übergriff hatte schützen wollen. Wer glaubte denn auch einem völlig Fremden, dass er nur Gutes wollte, wenn er sich so verhielt? Mehrmals ging sie die Situation im Kopf durch und kam immer wieder zum gleichen Schluss: Er war derjenige, der hier unreif und völlig grenzüberschreitend gehandelt hatte.

Den restlichen Tag verbrachte sie damit, sich in ihrer eigenen Wohnung zurückzuziehen und lange zu duschen. Vielleicht sollte sie das nächste mal in Begleitung unter so viele Leute gehen, wenn sie unbedingt Gesellschaft haben wollte.
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Re: Wie der Zufall es will # Einkaufsgasse # 22.04. # Renji & Nobu

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