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Bildungssystem

Beitrag von Mailin Quing am Sa Nov 25, 2017 11:10 pm



SCHULBILDUNG
HER MEMORY WON'T, HER MEMORY WON'T

Japan hat ein hoch entwickeltes Schulsystem. Es wird meistens als 6-3-3-4-System bezeichnet nach der Anzahl der Jahre, die man in der jeweiligen Schule verbringt.

Dem eigentlichen Schulsystem vorgeschaltet sind die Kinderkrippe  und der Kindergarten . In die Kinderkrippe werden Kinder für gewöhnlich ab einem Alter von 2 Monaten aufgenommen und in den Kindergarten im Alter von 3 bis 5 Jahren. Es gibt private und öffentliche Kinderkrippen und -gärten, teilweise mit Uniformpflicht.

ALLGEMEINES


- Die Schulpflicht beträgt neun Jahre, erstreckt sich jedoch nicht auf Kinder ohne japanische Staatsbürgerschaft.
- Das Schuljahr beginnt in Japan am 1. April
- Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich (Neujahr: 2 Wochen, März/April: 2 Wochen, Juli/August: 6 Wochen).
- Öffentliche Schulen haben die 5-Tage-Woche, private Schulen oft die 6-Tage-Woche.
- Während der Schulpflicht gibt es kein Sitzenbleiben wie in Deutschland, praktisch jeder Schüler wird automatisch versetzt.


Grundschule

Die Grundschule dauert sechs Jahre; eingeschult werden die Kinder nach Vollendung des 6. Lebensjahrs. Man besucht die Schule, in deren Bezirk man wohnt. Fast alle Grundschulen sind öffentlich und werden von den jeweiligen Gemeinden getragen. Schuluniformen gibt es nicht in allen Grundschulen.

Mittelschule

Nach der Grundschule besucht man die dreijährige Mittelschule ebenfalls meistens eine öffentliche Schule in der Nähe der Wohnung. Es gibt allerdings auch einige private Mittelschulen, für die man eine Aufnahmeprüfung ablegen muss. In der Mittelschule besteht meist Uniformpflicht, jedoch nicht an allen Schulen. Im letzten Jahr der Mittelschule lernen die Schüler sehr intensiv für die Aufnahmeprüfung der Oberschule, die den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflussen kann.

Oberschule

Nach der Mittelschule besuchen fast alle Schüler die dreijährige Oberschule. Der Zugang zu einer Oberschule ist generell durch eine Aufnahmeprüfung geregelt, wobei sich der Ruf und das Ausbildungsniveau der Oberschule im Schwierigkeitsgrad der Aufnahmeprüfung widerspiegeln. Der Abschluss der Oberschule qualifiziert formal zum Eintritt in eine Universität und wird daher mit dem deutschen Abitur gleichgestellt. Allerdings gibt es keine Abschlussprüfung im eigentlichen Sinn, sondern man erwirbt den Abschluss durch regelmäßige Teilnahme am Unterricht und durch Bestehen von Klassenarbeiten. Für den Eintritt in die Universität muss aber erst eine für jede Universität und jeden Fachbereich getrennte Aufnahmeprüfung abgelegt werden.

Das Bildungsministerium schreibt folgende Fächergebiete und Fächer für Oberschulen vor: Japanisch, Gegenwartsliteratur, Klassische Literatur, Geographie,Geschichte, Bürgerkunde, Mathematik, Naturwissenschaften, Gesundheit[serziehung], Sport , Kunst, Musik, Fremdsprachen, Hauswirtschaft, Informatik. Jedes Fächergebiet muss belegt werden, jedoch sind diese bis auf Bürgerkunde teilweise als Wahlpflichtunterricht ausgelegt, beispielsweise kann bei Japanisch zwischen Sprachausdruck und Allgemein gewählt werden, oder bei Kunst zwischen Musik, bildende Kunst, Kunsthandwerk und Kalligrafie.

Daneben gibt es Oberschulen, die wie die deutschen Berufsgymnasien spezialisierte Fachcurricula anbieten, die von etwa einem Viertel der Schüler (einem Drittel auf den öffentlichen und einem Zehntel auf den privaten Schulen) belegt werden. Diese enthalten eine große Auswahl an Profilfächern in den Vertiefungsrichtungen Landwirtschaft, Technik, Wirtschaft, Fischerei, Hauswirtschaft, Krankenpflege, Informatik, Wohlfahrt, Mathematik, Sport, Musik, Kunst oder Englisch.

Neben öffentlichen Oberschulen gibt es zahlreiche private Schulen. Für alle Oberschulen musste bis zu Beginn des Fiskal- und Schuljahres eine Gebühr bezahlt werden, die bei den öffentlichen Schulen jedoch geringer als bei den privaten war. Für das Schulgeld privater Oberschulen zahlt der Staat seitdem Zuschüsse, je nach Präfektur sind auch diese effektiv für die Haushalte ganz gebührenfrei.

Hochschule / Universität

Ein großer Teil aller Oberschulabgänger geht anschließend auf eine Hochschule , die vier Jahre dauert und mit dem Bachelor, als ersten akademischen Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können, abschließt.

Wie bei den Oberschulen ist auch bei allen Universitäten die Zulassung zum Studium an das Bestehen einer Aufnahmeprüfung geknüpft, die sehr schwer ist und den Jugendlichen alles abverlangt. Einige Schüler verbringen nach dem Abitur ein Jahr nur mit dem Lernen für die Aufnahmeprüfung. Japanische Universitäten werden in der öffentlichen Meinung vor allem danach bewertet, wie anspruchsvoll ihre Aufnahmeprüfung ist.

- Quelle: Wikipedia

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Mailin Quing
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